Drohne, die wie ein Vogel landet · Krallenarm + Greiferarm · Prototyp

PERCH

Eine Drohne, die wie ein Vogel landet, die Motoren abschaltet und stundenlang beobachtet statt minutenlang.

SCROLLEN
0 Std.am Ast mit einem Akku
0 m/sSturmböen, der Griff hielt
0%Spitzenlast am Griff im Sturm
0.0 cmKrallenschlupf im Selbsttest
01 · Das Akku-Problem

Stunden, nicht Minuten.

Jede Kameradrohne leert ihren Akku, während sie in der Luft schwebt. PERCH greift einen Ast, hängt sich darunter, schaltet die Motoren ab, und derselbe Akku hält plötzlich einen ganzen Tag.

Schweben · 180 W

0 Min.
und muss heimfliegen
Akku 60 Wh · Motoren auf voll

Am Ast · Motoren aus · 3 W · kein ROOST nötig

0 Std.
Kamera an und wachsam, ohne ROOST-Station
derselbe 60-Wh-Akku · nur Kamera + Funk
02 · Bauweise

Zwei Arme. Zwei Aufgaben.

Zwei kurze Arme wie bei einem Menschen: Der Krallenarm oben hält die Drohne, der Greiferarm unten erledigt die Arbeit, ferngesteuert von einem Piloten mit Handschuh. Propellerschutz rundum, damit die Drohne sicher in der Nähe von Menschen und Ästen fliegt.

Kralle

Hochgreifen. Zupacken. Hängen.

Der obere Arm streckt sich nach oben und schließt eine einfache Kralle um einen Ast, einen Draht oder eine Stange. Die Drohne hängt darunter wie ein Pendel: Der Wind schaukelt sie, aber kippen kann sie nicht, und das Halten kostet keine Energie.

Greifer

Deine Hand, da draußen.

Der untere Arm endet in einem freundlichen Dreifinger-Greifer mit weichen Gummispitzen, der den Handschuh des Piloten nachahmt: Daumen und zwei Finger. Im Flug sind beide Arme eingeklappt und öffnen sich beim Anflug.

03 · Die knifflige Frage

Kann man dem Griff trauen?

Die Motoren abzuschalten ist nur sicher, wenn die Kralle hält. Dreh den Wind auf und wechsle die Oberfläche: Die Kralle löst sauber, sobald die Last die Grenze überschreitet.

HÄNGT · MOTOREN AUS
Windstille8 m/sSturm
0%HÄLT
Vereinfacht aus dem Griffmodell der Simulation: eine 1,2 kg schwere Drohne hängt unter der Kralle, Luftwiderstand ½ρ·CdA·v², Haltegrenze 45 N × Oberflächenqualität, Lösen nach 0,15 s Überlast. Probier den Sturm am Draht.
04 · Ferne Hände

Deine Hand. Weit weg.

Der Pilot trägt einen haptischen Handschuh mit einem Sensor an jedem Finger. Die Bewegungen gehen per Funk raus, und der Greifer der Drohne macht sie nach; wenn er etwas berührt, drückt der Handschuh zurück, und du spürst es. Probier es aus: Drück auf den Handschuh und halte gedrückt.

Haptischer Handschuh, offene HandHaptischer Handschuh, geschlossene Hand
Dein HandschuhDrücken und halten zum Greifen
Greifer der Drohne, offenGreifer der Drohne hält einen Akku
Greifer der DrohneOffen · bereit

Jeder Sensor im Handschuh verfolgt einen Finger. Der Greifer folgt der Bewegung einen Augenblick später, und die Kraft, die er spürt, kommt zurück in deine Fingerspitzen.

04b · Wie sie denkt

Ein Zyklus. Jede Mission.

Flugzum Einsatzort
AnflugHalt anpeilen
GriffKralle schließt
LandungMotoren aus, beobachten
Abflugstarten und heim
05 · Bauweise

Dreh sie. Zoom ran.

Die aktuelle Bauweise in 3D. Ziehen zum Drehen; scrollen oder Finger zusammenziehen zum Zoomen. Gelb und Schwarz, damit man sie sieht, und dank Sicherheitskäfig und Propellerschutz fliegt sie gefahrlos in Baumkronen und in der Nähe von Menschen.

Krallenarmgreift von unten, Drohne hängt
Propellerschutzsicher in der Nähe von Menschen
Dreifinger-Greiferper Handschuh gesteuert
Sicherheitskäfigsteckt Stöße weg
06 · Wofür sie da ist

Augen, die nicht wegfliegen.

01

Lange Aufnahmen

Ein ganzer Sonnenuntergang oder ein kompletter Zeitraffer in einem Durchgang, von einem Punkt, den kein Stativ erreicht.

02

Wächter

Landet unauffällig, beobachtet stundenlang und meldet Bewegung: Geländeschutz, Wildtiere, Events.

03

Ferne Hände

Mit dem handschuhgesteuerten Greifer: den eigenen Akku tauschen, einen Ast beiseiteschieben, etwas Kleines dorthin bringen, wo Menschen nicht hinkommen.

Was kommt

ROOST

Ein mobiles Nest für PERCH-Drohnen. Ein gepanzerter Solar-Rover, der Drohnen transportiert, lädt, ihre Werkzeuge wechselt und selbst zum nächsten Einsatz fährt. Drohnen, die fast nie anhalten müssen.

Ohne ROOST: 20 Stunden am Ast mit einem Akku. Mit ROOST: landen, Akku tauschen, weiterarbeiten.

Flugzum Einsatz
→
Arbeithängen, schneiden, beobachten
→
RückkehrLandung auf ROOST
→
WechselAkku + Werkzeug
→
Wieder in der Luftin wenigen Minuten
Drohnen-Akku
100%

Sieh zu, wie sie landet.

Tippe auf „Land the drone“: Die Drohne fliegt an, klappt die Arme ein und landet auf ihrem Greifer, während ROOST sie lädt. Ziehen zum Umsehen.

Eine Drohne. Viele Hände. Wähl ein Werkzeug.

Säge

Schneidet Äste von dort, wo die Drohne wirklich hängen kann: direkt neben dem Schnitt, während die Kralle sie ruhig hält.

Wo sie arbeitet

Bäume an StromleitungenNetzbetreiber geben viel für den Rückschnitt an Leitungen aus, und für die Trupps ist es gefährliche Arbeit.
Obst- und GemüsegärtenSchneiden, Beobachten und Ernten, Reihe für Reihe, den ganzen Tag.
Solar-BasislagerDas Dach klappt zu einem Sonnensegel auf; Drohnen ruhen, laden und starten.
Schlamm, Schnee, BergeEin Kettennest schützt die Drohne beim Laden: Brandwache, Erkundung, Rettung.

Konzeptzeichnung. ROOST ist eine frühe Idee; PERCH ist ein funktionierender Prototyp.

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